Gründung der Raiffeisenkassen in Vorarlberg zurück

| Die Zeit um 1880 war geprägt von Armut, Not und Landflucht. | |||
| Immer kleinere Höfe und Missernten führten zu Hungersnöten | |||
| und Notverkäufen. | |||
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| 1888 kam es zur folgenschweren großen Rheinüberschwemmung. | |||
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Ganze Dörfer waren unter Wasser, Hab und Gut verloren. |
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| Geld für den Wiederaufbau war nirgends zu bekommen. | |||
| Das Ende der Armut | |||
| 1889 wurde von Bauern, Handwerkern und Arbeitern in Lustenau | |||
| die erste "Raiffeisenkasse" gegründet. Das Prinzip geht auf Friedrich | |||
| Wilhelm Raiffeisen zurück und war einfach wie genial: | |||
| Hilfe zur Selbsthilfe - jeder haftete mit seinem Vermögen und | |||
| ermöglichte so für sich und andere Mitglieder günstige Darlehen | |||
| für den Wiederaufbau und das Saatgut. | |||
| Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 - 1888) | |||
| ... war Bürgermeister in einer von Hungersnöten und Armut geprägten | |||
| Gemeinde im Westerwald. Dort gründete er den ersten Darlehens- | |||
| kassenverein. | |||



